Ammenmärchen Biodiesel – Umweltschmutz durch Umweltschutz


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Dass nicht immer das drin ist, was man im ersten Moment vermutet, kennt man ja aus vielen Bereichen. Lachs ohne Fischanteile, falscher Käse und vieles mehr, all dies fasst man in der Regel unter dem Begriff „Mogelpackung“ zusammen.

Doch auch in Sachen Umweltschutz gibt es eine erwähnenswerte Mogelpackung:

Die Nutzung von Palmöl!

Gerade im Bereich der Dieselkraftstoffe wird pflanzliches Öl beigemischt, das ganze wird dann gerne unter dem Begriff „Bio“diesel geführt. Doch wie „bio“ ist dieser Kraftstoff wirklich?

Nach Erkenntnis von Greenpeace wird dem Dieselkraftstoff vermehr Palmöl untergemischt, Sojaöl selbst wird meist in noch größeren Mengen zugeführt. Grund für die Beimischung pflanzlicher Öle ist die gesetzliche Beimischquote des so genannten Agrosprits. Durch die Beimischung dieser pflanzlichen Bestandteile soll insbesondere der Klimaschutz voran getrieben werden.

Doch wer nun davon ausgeht, heimische Bauern im Anbau von Raps zu unterstützen und damit auch positiv auf den Klimaschutz Einfluss zu nehmen, der irrt gewaltig. Wie inzwischen festgestellt wurde, werden meist aus Kostengründen die billigeren Varianten Palmöl und Sojaöl beigemischt.

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Umweltschäden

Doch gerade die Verwendung von Palmöl hat gravierende Auswirkungen auf die Umwelt und das weltweite Klima. So werden in Indonesien unvorstellbare Flächen an Regenwald brandgerodet, um neuen Platz für Palmölplantagen zu schaffen. Neben der Zerstörung des Regenwaldes und der Ausrottung von bedrohten Tierarten hat die Brandrodung vor allem auch einen enormen CO2-Ausstoß zur Folge. Laut Greenpeace haben Wissenschaftler berechnet, dass es 423 Jahre dauern würde, bis sich die positiven Wirkungen von Biodiesel und der CO2-Ausstoß der Brandrodungen kompensiert haben.

Beimischquote

Das Erschreckende: Die derzeitige Beimischquote liegt bei 7 %, soll nach dem Willen der Bundesregierung bis zum Jahr 2020 aber auf 17 % erhöht werden.

Indonesien plant wegen der enormen Nachfrage nach Palmöl die Ausweitung der vorhandenen Plantagen, inoffizieller Angaben zufolge um 20 Millionen Hektar bis zum Jahr 2025. Dies entspräche einer Fläche von England, Niederlande und der Schweiz zusammen.

Angesichts dieser Umstände wird auch der angestrebte Biodiesel zur absoluten Mogelpackung. Klimaschutz in Deutschland auf Kosten des weltweiten Klimas und der Umwelt in anderen Ländern.

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