Der Atomausstieg und seine Folgen


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Fukushima hat uns allen 2011 deutlich gezeigt, welche Kräfte und Risiken in einem Atommeiler gebündelt werden. Potentiell als sicher eingestufte Technologie hat sich als riskant und unberechenbar herausgestellt. Verhältnismäßig schnell wurde durch die deutsche Bundesregierung der Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen. Was bei vielen Menschen für große Erleichterung sorgte, entwickelt sich jedoch zunehmend zur Mamut-Aufgabe. Denn der Energiebedarf an sich muss gedeckt werden, das Ausweichen auf fossile Brennstoffe zur Energiegewinnung könnte wohl kaum der richtige Lösungsansatz sein.

Wirtschaft

Um sich mit der Materie vertraut zu machen und die Problemfelder zu erkennen, rät sich die Zuhilfenahme der Fachkompetenz der Wirtschaft an. Ein solches Beispiel wäre die Seite von Hitech Austria, dem Innovationsmagazin von Siemens Österreich. Gerade hier werden neue Technologien und Wege aufgezeigt, um zukünftig effektiv auf so genannte saubere Energie zurückgreifen zu können. Doch dies deckt an sich nur die technische Seite ab.

Jeder kann mithelfen

Wichtig beim erfolgreichen Atomausstieg ist jedoch auch die Reduzierung des Energiebedarfes. Hier ist jeder Bürger gefragt, stromsparen heißt die Devise. Der Fairness halber sollte man an dieser Stelle aber auch darauf hinweisen, dass der Großteil der Energie durch Firmen und Industrie beansprucht wird. Auch hier muss ein Umdenken erfolgen. Denn nur die Reduzierung des Bedarfes wird ermöglichen, die Atomkraftwerke dauerhaft und sauber zu ersetzen.

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Bewusst sein

Und natürlich müssen wir uns alle auch in gewisser Weise von Bequemlichkeiten, dem billigen Strom und anderen Ansichten verabschieden. Es widerspricht dem ökologischen Bewusstsein, sich die Erzeugung des Stromes durch Windkraft an der Nordsee zu wünschen, aber gleichzeitig gegen Stromleitungen quer durchs Land vorzugehen. Auch wenn hier gerne auf unterirdisch verlegte Stromleitungen verwiesen wird, die Kosten hierfür wären kaum tragbar und würden letzen Endes ohnehin auf den Endkunden umgelegt.

Atomausstieg und Ökostrom ist eben mehr als nur ein politisches Lippenbekenntnis. Hier sind alle Beteiligten aufgefordert, gewisse Opfer zu bringen.

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