Esel für Nepal – die Esel-Initiative


Zur Vorstellung eines weiteren Hilfsprojektes habe ich mal in meinen Erinnerungen gekramt und mich an einen Bericht über die Esel-Initiative erinnert.

Esel-Initiative

Gegründet wurde das Projekt im Jahr 1995 und hatte zum Ziel, notleidenden alleinerziehenden Frauen in Eritrea durch die Bereitstellung eines Esels eine neue Lebensgrundlage zu ermöglichen. Unterstützt wurde dieses Engagement durch die in Eritrea ansässige Eritreische Frauenunion, die die Koordination und Verteilung der Esel vor Ort übernommen hatte.

Nachdem der Esel-Initiative keine Vor-Ort-Prüfung mehr ermöglicht wurde und diese somit nicht mehr prüfen konnte ob und an wen die Frauenunion Esel vergeben hat und ob dies gute Esel waren, sowie die Vergabe auch gerecht erfolgte, wurde das Projekt Esel für Eritrea im Juni 2009 eingestellt.

Projekt Nepal

Bereits im Jahr 2007 wurde parallel das Nepal-Projekt gestartet, da auch hier viele alleinerziehende Frauen in entlegenen Dörfern unter schwersten Bedingungen den Alltag zu bewältigen hatten.

Entgegen der bisherigen Vorgehensweise (Esel) werden mit den Spendenmitteln zumeist Kühe, Wasserbüffel oder Naks (weibliche Yaks) zur Verfügung gestellt, um den Frauen die Arbeit (Feldarbeit) oder den Transport von Wasser und Brennmaterial zu erleichtern. Hierdurch soll eine nachhaltige Sicherung des Lebensunterhalt gewährleistet werden.

Für einen Tag   Schwerstarbeit bekommen die Frauen ca. 1 Euro. Verheiratete Frauen müssen solche Jobs in der Regel nicht annehmen, allein erziehende Mütter haben keine Wahl.

Die 41jährige Tsering N. aus Tsarang (Upper Mustang) freut sich besonders, dass ihr Kalb weiblich ist. Die Mutter von zwei Kindern wurde von ihrem Mann verlassen und musste ihre Kinder jahrelang mit Tagelöhnerjobs über Wasser halten. Jetzt verkauft sie alle 3-4 Tage ein Kilo Butter (5 Euro) und ein Kilo Hartkäse (4 Euro). Sie kauft Futter zu – im Schnitt für 0,75 Cent pro Tag. „Ich kann jetzt alles für die Schule der Kinder mit Geld bezahlen. Ich habe ihnen sogar neue Kleider für die Schule gekauft“, berichtete sie stolz.

Nähere Informationen sind auf der Homepage der

Esel-Initiative

ausreichend vorhanden.

Wie bei allen hier vorgestellten Projekten, wurde auch hier das Spendensiegel  vom Deutschen Sozialinstitut für soziale Fragen (DZI) verliehen.

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