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	<title>Mond-Blog</title>
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	<description>Hinter dem Mond ist es schöner - Tagebuch vom Mann im Mond</description>
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		<title>Firmeninhaber aufgepasst – effektive Flottenverwaltung</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 15:03:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mann im Mond</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltägliches]]></category>
		<category><![CDATA[Autos]]></category>

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		<description><![CDATA[Fuhrunternehmer kennen die Situation, das Betriebsvermögen besteht aus unzähligen Fahrzeugen die nonstop auf Achse sein. Hier fallen nicht nur Reparatur- und Unterhaltungskosten an, großer Faktor sind auch Kraftstoff- und Mautkosten. Da jedoch der gesamte Arbeitsablauf auf den Straßen stattfindet, fällt es mitunter schwer, aus dem eigenen Büro heraus die einzelnen Fahrzeuge zu verwalten und Abläufe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fuhrunternehmer kennen die Situation, das Betriebsvermögen besteht aus unzähligen Fahrzeugen die nonstop auf Achse sein. Hier fallen nicht nur Reparatur- und Unterhaltungskosten an, großer Faktor sind auch Kraftstoff- und Mautkosten. Da jedoch der gesamte Arbeitsablauf auf den Straßen stattfindet, fällt es mitunter schwer, aus dem eigenen Büro heraus die einzelnen Fahrzeuge zu verwalten und Abläufe zu optimieren.</p>
<p>In diesem Zusammenhang habe ich mal wieder ein neues Wort kennengelernt, der <a title="Fuhrparkservice" href="http://www.aralcardtruck.de/online-fuhrparkservice/" target="_blank"><strong>Fuhrparkservice</strong></a>. Im Grunde genommen handelt es sich hierbei um eine effektive Flottenverwaltung, mit Hilfe dessen man die Kosten und Abläufe als Verantwortlicher optimieren kann. So bietet beispielsweise Aral einen solchen Furhparkservice an, der gleich aus mehreren Komponenten besteht. Da wäre zum Einen die softwaregestützte Fahrzeugverwaltung, mit Hilfe derer man vom Büro aus direkten Einblick in die aktuellen Standorte der Fahrzeuge, Kraftstoffkosten und vieles mehr hat. Hiermit lassen sich Abläufe und vor allem Kraftstoffkosten direkt optimieren. Darüber hinaus werden noch weitere Features wie Mautkostenrechner, Routenplaner und aktuelle Kraftstoffpreise in ganz Europa geboten. Aus Sicht eines Disponenten kann sich dies durchaus erleichternd auf die alltägliche Arbeit auswirken.</p>
<p>Für mein kleines KFZ dürfte diese Lösung aber dann doch eine Nummer zu groß sein, aber wer weiß schon, wann man eine derartige Unterstützung mal benötigen könnte. Gut zu wissen, dass es sie gibt.</p>
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		<title>Es wird Zeit für eine neue Autoversicherung</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 11:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mann im Mond</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Autoversicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie immer im Leben hängt man doch meist an gewissen Gewohnheiten. Als Kind erhält man ein Sparbuch, nicht selten bleibt man dieser Bank ein Leben lang treu. Der erste Telefonanbieter ist verlässlich, folglich wird man auch in den kommenden Jahren und auch bei Umzügen immer auf diesen Anbieter setzen. Der Mensch ist und bleibt eben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie immer im Leben hängt man doch meist an gewissen Gewohnheiten. Als Kind erhält man ein Sparbuch, nicht selten bleibt man dieser Bank ein Leben lang treu. Der erste Telefonanbieter ist verlässlich, folglich wird man auch in den kommenden Jahren und auch bei Umzügen immer auf diesen Anbieter setzen. Der Mensch ist und bleibt eben das Gewohnheitstier schlechthin. Und auch ich gehöre sicherlich dazu, zumindest in gewissen Bereichen. Doch auch diese Bastionen der Gewohnheit sollen nun eingenommen werden, auch in bislang gewohnheitsmäßig gleichbleibenden Bereichen soll sich was ändern. Nicht etwa, weil ich unzufrieden bin, vielmehr weil mich Alternativen einfach billiger kommen. Alternativen wie beispielsweise auch der KFZ-Versicherung.</p>
<p>Nun bin ich seit schätzungsweise über zehn Jahren bei ein und demselben Versicherer, einmal pro Jahr bekomme ich die neue Rechnung, kleine Anpassungen aufgrund Unfallfreiheit inklusive. Natürlich bin ich mit der Versicherung zufrieden. Aber könnte dies nicht eben daran liegen, dass ich unfallfrei fahre? Wie soll ich die wahre Servicenatur meines Anbieters kennenlernen, wenn ich zu keiner Zeit den Service in Anspruch nehmen muss? Und genau dieser Punkt hat dafür gesorgt, dass ich mich hier vom reinen Servicegedanken und der Gewohnheit verabschiedet habe und mich nach einer Alternative umgesehen habe. Alternative hinsichtlich des Preises versteht sich. Und siehe da, es gibt sie wirklich die günstigeren KFZ-Versicherungen, ich habe gleich mehrere <a title="durch check24 gefunden" href="http://www.check24.de/" target="_blank"><strong>durch check24 gefunden</strong></a>, allesamt günstiger als meine bisherige Versicherung. Im Netz habe ich dann noch Erfahrungsberichte anderer Kunden gesucht, man möchte ja nicht aufgrund des Preises zu einer Servicewüste wechseln. Doch neben dem Preis waren auch hinsichtlich des Service nur gute News zu lesen.</p>
<p>Und darum sage ich nun Adieu bisherige Versicherungsgesellschaft, denn ich habe mein neues Plätzchen gefunden, selbe Leistung aber viel billigerer Preis. Wenn das nicht mal ein Grund zum feiern ist.</p>
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		<title>E10 – Benzin-Abzocke mal etwas anders</title>
		<link>http://www.mond-blog.de/alltagliches/e10-benzin-abzocke-mal-etwas-anders</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 09:32:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mann im Mond</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltägliches]]></category>
		<category><![CDATA[Benzinpreise]]></category>
		<category><![CDATA[E10]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit der Einführung von E10 sind schon einige Monate vergangen, der Widerstand gegen den eventuell motorenunfreundlichen Kraftstoff hält sich jedoch hartnäckig. Es sei jetzt mal dahin gestellt, ob man E10 nun tanken soll oder nicht. Vielmehr verwundert es doch, welche Taktiken die Ölkonzerne mal wieder an den Tag legen.
Denn wie gestern bekannt wurde, wird schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der Einführung von E10 sind schon einige Monate vergangen, der Widerstand gegen den eventuell motorenunfreundlichen Kraftstoff hält sich jedoch hartnäckig. Es sei jetzt mal dahin gestellt, ob man E10 nun tanken soll oder nicht. Vielmehr verwundert es doch, welche Taktiken die Ölkonzerne mal wieder an den Tag legen.</p>
<p>Denn wie gestern bekannt wurde, wird schon seit geraumer Zeit eine <strong>zu erwartende Strafzahlung</strong> der Ölkonzerne wegen Nichterfüllung der E10-Quote schon auf den normalen Benzinpreis umgelegt. Was bedeutet dies genau?</p>
<p>Wenn die Ölkonzerne bis zu einem bestimmten Stichtag nicht mindestens die Menge X an E10 verkaufen, so muss mit einer Geldstrafe in Höhe von Y gerechnet werden. Da man jedoch eventuell diese Quote nicht erreichen könnte, legt man einfach bereits schon einmal <strong>2 bis 3 Cent pro Liter</strong> auf das Benzin um.<br />
Nun stellt sich mir (als Minderheit der E10-Tanker) jedoch folgende Frage:</p>
<p>Auf welche Kraftstoffe wurde denn diese potentielle Geldstrafe umgelegt? Etwa auch auf E10 an sich?</p>
<p>Wenn dem so wäre, dann würde also derjenige der E10 tankt und damit die Geldstrafe eigentlich abwenden könnte dafür bestraft, dass die MengeX nicht erreicht wurde?`</p>
<p>Noch gravierender wird jedoch das Verhalten des bekannten Öl-Multis Aral, welcher ein neues Provisionsmodell für Tankstellenpächter einführt. Wenn der Pächter <strong>mindestens 2 Cent pro Liter über der Konkurrenz</strong> liegt, so erhält er eine größere Provision pro Liter. Absurd, kann ich da nur sagen.</p>
<p>Es bleibt zu hoffen, dass vor allem das von den Kunden mit entsprechendem Boykott gewürdigt wird.</p>
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		<title>Ausschreitungen bei Stuttgart 21 – geht’s eigentlich noch?</title>
		<link>http://www.mond-blog.de/politik-mal-anders/ausschreitungen-bei-stuttgart-21-gehts-eigentlich-noch</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 07:31:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mann im Mond</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Verwirrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor Monaten kam es bekanntlich bei den Demonstrationen gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 zu massiven Ausschreitungen der Polizei. Und bekanntlich konnte man hierbei festhalten, dass der Einsatz selbst in keinster Weise verhältnismäßig erschien.
Doch was gestern Abend in der Stuttgarter Innenstadt passierte, das stellt die Gegenbewegung auf dieselbe niedere Stufe, zumindest den Teil der Demonstranten, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor Monaten kam es bekanntlich bei den Demonstrationen gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 zu massiven Ausschreitungen der Polizei. Und bekanntlich konnte man hierbei festhalten, dass der Einsatz selbst in keinster Weise verhältnismäßig erschien.</p>
<p>Doch was gestern Abend in der Stuttgarter Innenstadt passierte, das stellt die Gegenbewegung auf dieselbe niedere Stufe, zumindest den Teil der Demonstranten, die Protest mit Krawallen verwechseln. Während die Parkschützer von „ausgelassener Feierabendstimmung“ sprechen, sieht die Realität doch ganz anders aus. Denn was hier passiert ist hat weder etwas mit friedlichem Protest, noch mit „Feierabendstimmung“ zu tun.</p>
<p>Bei den Ausschreitungen wurde ein Polizist lebensgefährlich verletzt. Was an sich schon tragisch genug ist, wurde von so manchen Vollpfosten (anders kann man diese Personen nicht mehr nennen) noch auf übelste Weise getoppt: Der Krankenwagen mit dem lebensgefährlich verletzten Polizisten wurde minutenlang blockiert, so dass ein rascher Abtransport nicht möglich war.</p>
<p>Ganz ehrlich, auch wenn ich selbst vom Bahnprojekt nicht viel halte, aber das geht doch weit über das hinaus, was man als zivilen Ungehorsam bezeichnen könnte. Immerhin geht es hier um ein Gebäude, weshalb ein solches Vorgehend dieser Demonstranten echt mal das Allerletzte ist.</p>
<p>Und ja liebe Parkschützer, bei solchen Aussagen braucht ihr euch nicht wundern, wenn auch der letzte normale Mensch euch den Rücken kehrt. Erbärmlich trifft es hier wohl am besten&#8230;</p>
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		<title>Die Online-Scheidung – Modern, schnell und kostengünstig</title>
		<link>http://www.mond-blog.de/off-topic/die-online-scheidung-modern-schnell-und-kostenguenstig</link>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 15:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mann im Mond</dc:creator>
				<category><![CDATA[Off-Topic]]></category>
		<category><![CDATA[Scheidung]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles im Leben hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Diese Erkenntnis ist unwidersprochen höchst säkular, beinhaltet gleichwohl einen gewissen Wahrheitsgehalt. Nicht zuletzt aufgrund aktuellster Statistiken wissen wir, dass Eheschließungen immer häufiger frühzeitig in einer Scheidung münden.
Der Entschluss sich scheiden zu lassen, ist hierbei jedoch nur der Anfang. Sofern die Ehetrennung nicht einvernehmlich vollzogen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles im Leben hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Diese Erkenntnis ist unwidersprochen höchst säkular, beinhaltet gleichwohl einen gewissen Wahrheitsgehalt. Nicht zuletzt aufgrund aktuellster Statistiken wissen wir, dass Eheschließungen immer häufiger frühzeitig in einer <a href="http://www.online-scheidung-deutschland.de/" target="_blank">Scheidung</a> münden.</p>
<p>Der Entschluss sich scheiden zu lassen, ist hierbei jedoch nur der Anfang. Sofern die Ehetrennung nicht einvernehmlich vollzogen wird, ergeben sich zudem etliche andere Probleme. Gleichwohl ist ebenso eine Scheidung in beiderseitigem Interesse belastend. In erster Linie kostet eine rechtskräftige Scheidung nun einmal Geld. Ferner beansprucht selbige unter Umständen viel Zeit, wie beispielsweise die Fahrten ins Anwaltsbüro. Diese beiden Kriterien einer Scheidung können jedoch auf ein Mindestmaß reduziert werden, dank der Online-Scheidung.</p>
<p>Wie der Ausdruck bereits suggeriert, wird der Ablauf der Scheidung bei dieser Variante durch die modernen Kommunikationsmittel forciert. Allerdings darf man sich hierbei nicht der Illusion hingeben, dass ein rechtskräftiges Urteil via des Internets gesprochen wird. Vielmehr kann man mittels der Online-Scheidung fast alle Formalitäten der Ehetrennung mit seinem Anwalt per E-Mail, Telefon und Fax erledigen. Dies ist das herausragende Merkmal der Online-Scheidung, welches, im Gegensatz zur konventionellen Methode, etliche Vorteile bedingt.</p>
<p>Den Faktor Geld betreffend, verringern sich die <a href="http://www.online-scheidung-deutschland.de/scheidungskosten/" target="_blank">Scheidungskosten</a> zum Teil immens, da zum Beispiel die unzähligen Fahrten ins Anwaltsbüro entfallen. In Bezug auf die Variable Zeit reduziert sich der Gesamtzeitraum der Scheidung, da die jeweiligen Angelegenheiten aufgrund der permanenten Kommunikation zügig und unkompliziert geklärt werden können. Darüber hinaus ist eine Ehetrennung per Online-Scheidung nicht mehr an den Raum gebunden, sodass man sich z.B. wohnend in München von einem Scheidungsanwalt aus Münster vertreten lassen kann. Dieser Fakt ist insbesondere für Menschen aus ländlichen Gegenden äußerst attraktiv.</p>
<p>Das Schöne an der Online-Scheidung ist, neben den genannten Vorzügen, dass es keinen Haken gibt. Für weitere Informationen rund um das Thema Scheidung (Familienrecht, Unterhaltsrecht, Sorgerecht etc.) empfiehlt sich ein Besuch der oben verlinkten Internetseite.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fukushima ist überall</title>
		<link>http://www.mond-blog.de/weltverbesserer/fukushima-ist-uberall</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 09:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mann im Mond</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für eine bessere Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Atomausstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Atommüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Landtagswahlen stehen unmittelbar vor der Türe und noch immer wird lautstark über die Auswirkungen des atomaren „Zwischenfall“ in Japan diskutiert. Immerhin möchte man ja hierzulande maximale Sicherheit, so versprechen es alle Beteiligten. Aktuelle News aus Fukushima sorgen auch sicher nicht für euphorische Stimmung.
Fukushima ist überall, so könnte man es treffend zusammenfassen. Immerhin kann es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Landtagswahlen stehen unmittelbar vor der Türe und noch immer wird lautstark über die Auswirkungen des atomaren „Zwischenfall“ in Japan diskutiert. Immerhin möchte man ja hierzulande maximale Sicherheit, so versprechen es alle Beteiligten. Aktuelle News aus Fukushima sorgen auch sicher nicht für euphorische Stimmung.</p>
<p>Fukushima ist überall, so könnte man es treffend zusammenfassen. Immerhin kann es grundsätzlich in jedem Atommeiler dieser Welt zu einem solch folgenschweren Unfall kommen. Und wie riskant dieses atomare Unterfangen ist, weiß man erst, wenn man die Technik genauer beleuchtet. Eine sehr gute Zusammenfassung zur atomaren Technologie ist auf <a title="http://atomkernenergie.de" href="http://atomkernenergie.de" target="_blank"><strong>http://atomkernenergie.de</strong></a> zu finden.</p>
<p>Doch auch ohne Zwischenfall und bei maximaler Sicherheit bleibt ein ganz wesentliches Problem immer noch nicht gelöst: der Atommüll.</p>
<p>Der Rückbau eines Atomkraftwerkes dauert laut manchen Schätzungen ca. 15 Jahre. Das liegt vor allem darin begründet, dass verwendete Brennstäbe erst mühsam in Abklingbecken abgekühlt werden müssen. Die kontaminierten Bestandteile eines Kraftwerks (und dies betrifft wohl den gesamten Reaktorkern) müssen danach „endgelagert“ werden.</p>
<p>Und eben hier liegt doch das eigentliche Problem. Es gibt keinerlei Masterplan zu einer adäquaten Lösung der Lagerungsproblematik. Ein Brennstab hat immerhin eine Halbwertszeit von ca. 100.000 Jahren. Für diese unvorstellbar lange Zeit muss also sichergestellt sein, dass der radioaktiv belastete Müll so eingelagert wird, dass keinerlei Strahlung austreten kann. Angesichts der Zeitspanne ein kaum zu lösendes Unterfangen.</p>
<p>Noch bedenklicher wird es jedoch, wenn man betrachtet, welche Mengen an Atommüll in Deutschland jährlich entstehen. Alleine die deutschen Atommeiler produzieren jährlich etwa 250.000 kg Atommüll an. Dieser wird entweder Wiederaufbereitet, oder muss den Gang in die wenigen Zwischenlager wählen.</p>
<p>Mit welchen Versuchen man diese Problematik zu lösen versucht, kann man am Zwischenlager Asse erkennen. Hier wird der Müll sprichwörtlich einfach vergraben, getreu dem Motto „aus den Augen, aus dem Sinn“. Bis 1984 war es sogar noch erlaubt, den radioaktiven Müll einfach ins Meer zu verklappen. Man kann sicherlich davon ausgehen, dass dies auch heute (wenn auch illegal) noch so praktiziert wird.</p>
<p>Während man sich also Gedanken über die Deckung des Strombedarfs und Zeitpläne zum Ausbau erneuerbarer Energieformen macht, wird tagtäglich neuer radioaktiver Abfall produziert, der unsere Gesellschaft, unsere Natur und jede Generation auf diesem Planeten noch die nächsten 100.000 Jahre beschäftigen wird.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Alles reine Wahlkampftaktik? &#8211; Brüderle und der Rückzug vom Auszug</title>
		<link>http://www.mond-blog.de/politik-mal-anders/alles-reine-wahlkampftaktik-bruederle-und-der-rueckzug-vom-auszug</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 18:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mann im Mond</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Verwirrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Atomausstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Politikwitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles reine Wahlkampftaktik? &#8211; Brüderle und der Rückzug vom Auszug
Nun wirft ja so mancher Kritiker der Bundesregierung vor, das Moratorium zur Laufzeitverlängerung nur aus wahltaktischen Gründen in den Ring geworfen zu haben.
Und der liebe Herr Brüderle hat gerade dies offenbar auch gegenüber Delegierten des BDI an jenem Tag gestanden, als unsere Bundeskanzlerin eben jene Lösung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles reine Wahlkampftaktik? &#8211; Brüderle und der Rückzug vom Auszug</p>
<p>Nun wirft ja so mancher Kritiker der Bundesregierung vor, das <a title="Atomausstieg" href="http://www.mond-blog.de/politik-mal-anders/teilweiser-atomausstieg-oder-doch-nicht" target="_blank">Moratorium zur Laufzeitverlängerung</a> nur aus wahltaktischen Gründen in den Ring geworfen zu haben.<br />
Und der liebe Herr Brüderle hat gerade dies offenbar auch gegenüber Delegierten des BDI an jenem Tag gestanden, als unsere Bundeskanzlerin eben jene Lösung mit betroffener Mimik der breiten Pressemeute vermittelte.<br />
Alles nur Wahltaktik, angesichts der bevorstehenden Wahlen entscheide man eben manchmal nicht rational.</p>
<p>Aber heute geht nun die politische Lachnummer in die nächste Runde. Nach dem Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg (makaber, makaber) kommt nun der Rückzug vom Auszug&#8230; Alter Schwede, erst denken, dann reden&#8230;</p>
<p>Aber dem ganzen noch nicht genug, hier noch die Rede von unserem Bundeswirtschaftsminister heute im Bundestag (<strong>kleiner Tipp, Lautstärke hoch drehen und auf die Artikulation achten&#8230;</strong>):</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="500" height="311" src="http://www.youtube.com/embed/TINYsw7ie6Q" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Achtet man genau auf den Wortlaut und die Aussprache stellen sich doch gleich mehrere Fragen:</p>
<ul>
<li>Ist der sternhagelvoll?</li>
</ul>
<ul>
<li>Kann man die Arbeit als Wirtschaftsminister nur mit entsprechendem Alkoholpegel ertragen?</li>
</ul>
<ul>
<li>Oder treibt einen die Arbeit der Fraktion und Regierung zwangsläufig in den übermäßigen Alkoholkonsum?</li>
</ul>
<p>Klar ist in jedem Fall, das ganze ist die Steigerung des Absurden, die Pointe des Politikwitzes&#8230;</p>
<p>Einfach nur köstlich.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Atomausstieg und Landtagswahl – Tschüss Herr Mappus</title>
		<link>http://www.mond-blog.de/politik-mal-anders/atomausstieg-und-landtagswahl-tschuess-herr-mappus</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 11:23:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mann im Mond</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Verwirrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Atomausstieg]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht erteile ich unserem scheidenden Ministerpräsidenten schon verfrüht einen Abschiedsgruß. Aber angesichts seiner bisherigen Erscheinung, seinem bisherigen Handeln und seinen bisherigen Ansichten erscheint ein Wechsel in der Spitze der Landesregierung doch absolut notwendig.
Um dem an dieser Stelle nochmals etwas Nachdruck zu verleihen, soll an dieser Stelle in kleiner Auszug der Fettnäpfchen in der einjährigen Amtszeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht erteile ich unserem <span style="text-decoration: line-through;">scheidenden</span> Ministerpräsidenten schon verfrüht einen Abschiedsgruß. Aber angesichts seiner bisherigen Erscheinung, seinem bisherigen Handeln und seinen bisherigen Ansichten erscheint ein Wechsel in der Spitze der Landesregierung doch absolut notwendig.</p>
<p>Um dem an dieser Stelle nochmals etwas Nachdruck zu verleihen, soll an dieser Stelle in kleiner Auszug der Fettnäpfchen in der einjährigen Amtszeit erfolgen.</p>
<p><strong>Stuttgart 21</strong></p>
<p>Kaum ein Großprojekt hat für einen solchen Ansturm der Missbilligung geführt, die der unterirdische Bahnhof, bekannt als Stuttgart 21. Hier wurde entgegen der weitläufig erkannten Sinnlosigkeit ein Mammutprojekt gestartet, welches seines gleichen sucht. Was vielleicht noch als normales demokratisches Verhalten auf alles Seiten angesehen werden konnte, fand im September vergangenen Jahres ein jähes Ende. Der massive Polizeieinsatz sorgte für ein regelrechtes Blutbad unter den Demonstranten. Mit nie da gewesener Härte wurde jeglicher Widerspruch im Keim erstickt.</p>
<p>Sicherlich wird unser Landesvater seine Hände in Unschuld waschen und keinerlei Verantwortung hierfür übernehmen. Immerhin habe es aus seiner Sicht keine Aufforderung zur zwangsweisen Räumung des Parks gegeben. Angesichts seiner restriktiven Haltung bezweifel ich das persönlich dennoch.</p>
<p>Auch die nachfolgenden Schlichtungsgespräche hatten mehr von Komödientheater, denn von demokratischem Handeln. Nachbesserungen angeordnet – Projekt bleibt. Prima&#8230;</p>
<p><strong>EnBW</strong></p>
<p>Ja die gute alte EnBW, Großkonzern in Sachen Energieversorgung, Lobbyist besonderer Güte und Monopolist mit staatlicher Anerkennung. Als ob dies nicht schon genug wäre, hat Herr Mappus auch noch eigenmächtig via Notstandsgesetzt den Kauf der Mehrheitsanteile am Energieriesen beschlossen. Wie man inzwischen erfahren hat, wurde selbst der baden-württembergische Finanzminister geradezu überrollt. Nur wenige Stunden vor Unterzeichnung des Vertrags wurde er darüber informiert, demnächst die Schatzschatulle möglichst weit zu öffnen.</p>
<p>Skandalöses Verhalten, was den Umgang mit UNSEREN Steuergeldern angeht, passt jedoch zweifelsohne ins Profil des Ministerpräsidenten.</p>
<p><a title="Atomausstieg" href="http://www.mond-blog.de/tag/atomausstieg" target="_blank"><strong>Atomausstieg</strong></a></p>
<p>Hier kommt wohl der alles entscheidende Knackpunkt in der kurzen Ära Mappus. Als Vorreiter in Sachen Laufzeitverlängerung hat man keine Gelegenheit ausgelassen, um die Notwendigkeit und Sicherheit der atomaren Anlagen zu predigen. Atomkraft ist notwendig, Atomkraft ist sicher&#8230;</p>
<p>Nach der Tragödie in Japan scheint er sich hieran jedoch nicht mehr zu erinnern. Vielmehr müsse man jetzt genau prüfen, ob die Sicherheit noch gewährleistet ist. Hallo? Hat man dies vor wenigen Monaten nicht gewusst, als man Neckarwestheim I noch weitere Jahre der atomaren Stromproduktion zusagte?<br />
Oder handelt es sich hierbei nur um wahltechnisches Kalkül, mit welchem man die für sich negative Stimmung ein wenig aufhellen möchte?</p>
<p>Lieber Herr Landesvater Mappus, aus meiner Sicht sollte der täglich aufs Neue gestartete politische Selbstmord an dieser Stelle beendet werden. Die Wähler sehen es hoffentlich ebenso.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Teilweiser Atomausstieg – oder doch nicht?</title>
		<link>http://www.mond-blog.de/politik-mal-anders/teilweiser-atomausstieg-oder-doch-nicht</link>
		<comments>http://www.mond-blog.de/politik-mal-anders/teilweiser-atomausstieg-oder-doch-nicht#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 08:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mann im Mond</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Verwirrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Atomausstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Atomausstieg selber machen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist es also geschafft, offenbar müssen zumindest die veralteten und anfälligen Reaktoren vom Netz. Zumindest wurde durch die Bundesregierung beschlossen, dass die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke um vorerst drei Monate ausgesetzt wird.
Grund zur Freude? Wohl kaum&#8230;
Vielmehr steht zu befürchten, dass hier nur kalkulierter Wahlkampf betrieben wird. Das Aussetzen der Laufzeitverlängerung für drei Monate wird zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es also geschafft, offenbar müssen zumindest die veralteten und anfälligen Reaktoren vom Netz. Zumindest wurde durch die Bundesregierung beschlossen, dass die <a title="Laufzeitverlängerung Atomkraftwerke" href="http://www.mond-blog.de/politik-mal-anders/laufzeitverlaengerung%E2%80%93der-grosse-wurf-der-koalition" target="_blank">Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke</a> um vorerst drei Monate ausgesetzt wird.</p>
<p><strong>Grund zur Freude? Wohl kaum&#8230;</strong></p>
<p>Vielmehr steht zu befürchten, dass hier nur kalkulierter Wahlkampf betrieben wird. Das Aussetzen der Laufzeitverlängerung für drei Monate wird zwar inhaltlich mit der Überprüfung von Sicherheitsstandards begründet, die bevorstehenden Landtagswahlen scheinen jedoch wohl eher der Grund zu sein.</p>
<p>Doch noch vor zwei Tagen klangen die Aussagen der <a title="Atompartei" href="http://www.mond-blog.de/politik-mal-anders/atompartei-cdu-fuer-strahlende-landschaften" target="_blank">Atompartei</a> ganz anders. Man solle diese Tragödie nicht zum Wahlkampf missbrauchen, deutsche Meiler seien Sicher, ein Erdbebenrisiko bestehe hier zulande doch ohnehin nicht in diesem Ausmaß.</p>
<p>Nun also die Kehrtwende und kaum einer zweifelt noch daran, dass die bevorstehenden Wahlen die Ursache dafür sein dürften.</p>
<p>Die Tragik an der ganzen Situation, es muss erst eine Katastrophe größten Ausmaßes geschehen, damit überhaupt über die Thematik diskutiert wird. Und es ist abzusehen, dass diese Diskussion über den <a title="Atomausstieg" href="http://www.mond-blog.de/tag/atomausstieg" target="_blank">Atomausstieg</a> die breite Medienaufmerksamkeit bald wieder verliert. Und genau hierauf scheint die Regierung zu spekulieren.</p>
<p><strong>Deckel drauf und das Thema aussitzen&#8230; Traurig aber wahr&#8230;</strong></p>
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		<title>Atompartei CDU – für „strahlende“ Landschaften</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 07:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mann im Mond</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Verwirrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Atomausstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>

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		<description><![CDATA[„Atomkraft ist sicher – Atomkraft ist sauber – Atomkraft ist billig“&#8230; All jene Phrasen haben wir inzwischen zur Genüge gehört. All diese Sätze wirken angesichts der nuklearen Katastrophe im weit entfernten Japan jedoch absurder denn je. Der Slogan „Atomausstieg“ scheint die Menschen nun tatsächlich zu bewegen, auch jene, welche sich in der Vergangenheit nicht all [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Atomkraft ist sicher – Atomkraft ist sauber – Atomkraft ist billig“</em>&#8230; All jene Phrasen haben wir inzwischen zur Genüge gehört. All diese Sätze wirken angesichts der nuklearen Katastrophe im weit entfernten Japan jedoch absurder denn je. Der Slogan „Atomausstieg“ scheint die Menschen nun tatsächlich zu bewegen, auch jene, welche sich in der Vergangenheit nicht all zu sehr mit dieser Thematik beschäftigt haben.</p>
<p>Traurig aber wahr, es bedarf eines Unglücks in ungeahntem Ausmaß, damit man sich auch hierzulande mal wieder an die eigene Nase fasst und das eigene Handeln hinterfragt. Ist Atomkraft wirklich so sicher, wie es einem immer suggeriert wird?</p>
<p>Japan ist weit weg. Und deutsche Atommeiler verfügen natürlich über einen wahnsinnig anspruchsvollen Sicherheitsstandart. Und welche Gefahr besteht schon hierzulande, wo man doch nicht etwa in einer mit Japan vergleichbaren Erdbebenregion lebt?</p>
<p>All diese Aussagen versuchen doch im Grunde nur von der Problematik abzulenken. Immerhin galten japanische Kernkraftwerke aufgrund der Bauweise als die sichersten der ganzen Welt. Mit purem Perfektionismus wurden Sicherheitsvorkehrungen entwickelt, die wahrlich jedem vorstellbaren Szenario standhalten sollten. Doch wie weit Theorie und Praxis auseinander liegen können, haben die aktuellen Geschehnisse in Fernost aufs Schmerzlichste gezeigt.</p>
<p>Und welche Lehren werden hier aus diesen Erfahrungen gezogen? Wie immer, keine. Die CDU verweist auf die Sicherheit deutsche Meiler, bezeichnet die Atomkraft selbst (aus rein wahltaktischen Gründen) als Auslaufmodell und „zeitlich begrenzte Brückentechnologie“. Atomenergie würde so lange benötigt, wie man den Energiebedarf aus alternativen Quellen nicht decken kann.</p>
<p>Dies erscheint aber hinsichtlich der noch nicht allzu fernen Verlängerung der Atomlaufzeiten als Ironie schlechthin. Immerhin wurde zugunsten der deutschen Atomlobby jeglicher Menschenverstand über Bord geworfen, was jegliche Bemühungen um den Ausbau alternativer Energiegewinnung um Jahre zurück geworfen hat.</p>
<p>Noch absurder wird das Handeln jedoch, wenn die Bundesregierung neuerlich die Bundesländer zur Überprüfung der dortigen Atommeiler auffordert. Immerhin seien diese ja für die Aufsicht der Sicherheit zuständig. Aber sind es nicht jene Bundesländer, die zwar für den Betrieb und die Überprüfung zuständig sind, bei der Entscheidung über die Laufzeitverlängerung jedoch vollkommen außen vor gelassen wurden? Sind es nicht diese Bundesländer, die unter Umständen diese lobbyträchtige Handlung im Bundesrat hätten verhindern können und daher erst gar nicht gefragt wurden?</p>
<p>Man sollte der CDU vielleicht zugutehalten, dass der Zeitpunkt dieses nuklearen Katastrophenfalls denkbar schlecht „gewählt“ wurde. Immerhin stehen wichtige Landtagswahlen an. In Baden-Württemberg ergibt sich zudem die Situation, dass Ministerpräsident Mappus gerade erst durch ein so genanntes „Notstandsgesetz“ ohne Beteiligung des Parlamentes die Aktienmehrheit am Atombetreiber EnBW erworben hat. Somit hat er das Bundesland nicht nur zur Atomaufsicht gemacht, sondern schlichtweg zum Kraftwerksbetreiber.</p>
<p>Abgesehen davon, dass es bei der CDU scheinbar zum guten politischen Ton gehört, jegliche grundlegende Entscheidungen an den Volksvertretungen vorbei zu treffen, jetzt sitzt man auch noch in der Zwickmühle, hat man sich doch selbst zum Betreiber der „strahlenden“ Atomkraft ernannt.</p>
<p>Doch ein echter CDU-Politiker wie Stefan Mappus hätte seine Position nicht erreicht, hätte er nicht gleich die passende Parole parat. Und so wird von ihm darauf hingewiesen, dass das Thema viel zu ernst sei, um es für den Wahlkampf zu missbrauchen.</p>
<p>Lieber Herr Mappus, Glaubwürdigkeit klingt definitiv anders&#8230;</p>
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