Nein nein nein


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Unser Leben ist voller Entscheidungen. Kleinigkeiten, die uns den Tag über passieren und Entscheidungen, die sicherlich keine weitreichenden Folgen haben, egal wie wir uns entscheiden, sind fester Bestandteil unseres Lebens. Ja, oder Nein ist oft die Frage. Viel zu oft sagen wir Ja, obwohl unser Bauchgefühl und unser Verstand eigentlich Nein nein nein schreien. Warum machen wir das?

Gruppenzwang

Es gibt sie natürlich auch, die Entscheidungen, die unser Leben auf Dauer verändern können. Willst Du mich heiraten? Wollen wir ein Kind bekommen? Trinkst Du einen mit? Willst Du auch einen Zug?

Die Fragen werden dummerweise selten gestellt, wenn wir uns mit einem guten Bekannten, oder einem Freund unter 4 Augen unterhalten. Stattdessen finden wir uns oft mit Situationen konfrontiert, die uns fast keinen Ausweg lassen. Sitzt man in einer gemütlichen Runde beisammen und jeder trinkt gemütlich ein Bier, dann braucht es mehr Willensstärke Nein nein nein zu sagen, als wenn man daheim gefragt wird, ob der Partner, oder die Partnerin eine Flasche Bier aus der Küche mitbringen soll.

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Nein Nein Nein

Dabei haben wir doch eigentlich einen freien Willen. Wir können trinken was wir wollen. Wir können tragen was wir wollen und wir können entscheiden, wie wir wollen. Eigentlch ist das ja so, aber im wirklichen Leben sehen wir uns immer wieder mit schwierigen Situationen konfrontiert. Etwas anders zu entscheiden, als man es eigentlich will, kann den Unterschied zwischen cool und uncool ausmachen. Wir können dabei sein, oder als einziger zusehen. Ein Nein schlägt oft eine Türe zu. Ein triftiger Grund doch gegen die eigene Überzeugung, oder den eigenen Willen zu entscheiden. Nein nein nein wird zu Ja.

Wege aus der Zwickmühle

Nun, es gibt wohl kein Patentrezept, wie man mit einer solchen Situation am besten umgeht. Es hängt doch sehr von den Umständen ab, in denen man sich befindet und nicht zuletzt ist auch die Frage entscheidend. Jeder von uns hat eine eingebaute Hemmschwelle. Das Gewissen sagt uns, was gut und was schlecht ist. Schreit unsere innere Stimme Nein Nein Nein, dann macht es sicherlich Sinn sich die Sache noch einmal zu überlegen, bevor man leichtfertig zustimmt. Klare Grenzen, wie geltende Gesetze und die Sicherheit sollten aber auf jeden Fall eingehalten werden. Wie weit man diese Begriffe fasst und ob man die Grenze weit vor der letzten Möglichkeit, oder kurz dahinter zieht, ist eine eigene Entscheidung.

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Trends setzen

Ein klares Nein Nein Nein kann aber auch der Rettungsanker für andere in der Gruppe sein. Hat man selbst ein schlechtes Gefühl bei etwas mitzumachen, dann haben das die Anderen wahrscheinlich auch. Statt also zuzustimmen und Ja zu sagen kann man ein Beispiel geben. Mit dem eigenen Nein öffnet man die Thematik wieder für eine freie Entscheidung und durchbricht den Gruppenzwang. Dafür ist Mut und Charakter erforderlich. Bringt man beides mit, dann kann ein deutliches Nein ein starkes Zeichen sein und viel zu einem positiven Verlauf beitragen.

Mutig sein

Nicht zuletzt sollten wir ständig im Kleinen üben nicht bedingungslos alles hinzunehmen. Als mündiger Mensch steht es uns zu unsere Entscheidungen selbst zu treffen. Radiomoderatoren, Politiker und andere Vorbilder geben uns oft vor, was wir zu denken haben. Selbst dagegen zu sein und dazu auch zu stehen, ist eine mutige Entscheidung. Diesen Mut sollten wir alle ständig trainieren und damit dafür sorgen, dass nichts gegen unseren Willen in unserem Namen passiert. Sagen wir, wenn wir nicht zustimmen. Sagen wir Nein nein nein!

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