Fast jeder kennt diesen Moment. Man räumt den Kühlschrank auf und entdeckt ganz hinten einen Joghurt, dessen Existenz längst vergessen war, eine schrumpelige Paprika oder die angebrochene Packung Käse, die eigentlich für irgendein Gericht vorgesehen war. Meist folgt ein kurzer prüfender Blick, dann landet das Lebensmittel im Müll.
Bei einem einzelnen Joghurt scheint das kaum der Rede wert zu sein. Zwei Euro Verlust, vielleicht nicht einmal das. Problematisch wird es erst, wenn Milliarden Haushalte dasselbe regelmäßig tun und zu den privaten Abfällen noch Lebensmittel aus Restaurants, Handel und Produktion dazukommen.
Nach den jüngsten verfügbaren Eurostat-Zahlen entstanden 2023 in der Europäischen Union rund 58,2 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle. Das entspricht etwa 130 Kilogramm pro Einwohner. Mehr als die Hälfte davon, nämlich 53 Prozent, fiel direkt in privaten Haushalten an.
Damit lässt sich Lebensmittelverschwendung nicht einfach auf Supermärkte abschieben, die Brot aussortieren oder Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern liegen lassen. Handel und Gastronomie spielen durchaus eine Rolle, aber der größte einzelne Bereich befindet sich hinter unserer eigenen Wohnungstür. Allein die europäischen Haushalte kamen 2023 auf durchschnittlich 69 Kilogramm Lebensmittelabfälle pro Person.
Solche Zahlen brauchen allerdings eine wichtige Einschränkung. In den Statistiken werden teilweise auch unvermeidbare Abfälle wie Schalen, Knochen, Kerne oder andere nicht essbare Bestandteile erfasst. 69 Kilogramm bedeuten deshalb nicht, dass jeder Europäer jährlich 69 Kilogramm völlig einwandfreie Lebensmittel ungeöffnet in die Mülltonne wirft.
Global wird das Ausmaß noch deutlicher. Der Food Waste Index der Vereinten Nationen beziffert die Lebensmittelabfälle auf Ebene von Haushalten, Gastronomie und Handel für 2022 auf rund 1,05 Milliarden Tonnen. Das entsprach etwa einem Fünftel der Lebensmittel, die Verbrauchern zur Verfügung standen.
UNEP schätzt konservativ, dass allein private Haushalte weltweit täglich Lebensmittel im Gegenwert von mindestens einer Milliarde essbarer Mahlzeiten wegwerfen. Gleichzeitig waren zum Zeitpunkt der Erhebung hunderte Millionen Menschen von Hunger betroffen. Das macht aus einer wirtschaftlichen und ökologischen Frage zwangsläufig auch eine gesellschaftliche.
Lebensmittelverschwendung entsteht erstaunlich selten erst vor dem offenen Kühlschrank. Häufig wurde die Grundlage bereits eine Stunde zuvor im Supermarkt gelegt. Wir kaufen mehr, als wir benötigen, weil die Packung größer ist, ein Angebot verlockend wirkt oder wir ohne konkrete Vorstellung einkaufen, was in den nächsten Tagen tatsächlich gekocht werden soll.
„Nimm drei, zahl zwei“ klingt nach Ersparnis. Wer den dritten Becher später ungeöffnet entsorgt, hat allerdings nicht gespart. Der scheinbare Rabatt funktioniert nur dann, wenn die zusätzlich gekaufte Menge tatsächlich verbraucht wird.
Auch psychologisch ist Überversorgung attraktiv. Ein gut gefüllter Kühlschrank vermittelt das angenehme Gefühl, für jede Situation vorbereitet zu sein. Problematisch wird es, wenn aus dieser Reserve regelmäßig mehr Lebensmittel bestehen, als innerhalb ihrer Haltbarkeit gegessen werden können.
Am Sonntag werden vielleicht Mahlzeiten für die gesamte Woche geplant. Am Dienstag gehen Kollegen gemeinsam essen, am Mittwoch fehlt die Zeit zum Kochen und am Donnerstag wird spontan Pizza bestellt. Die Lebensmittel im Kühlschrank kennen diese Änderung des Wochenplans allerdings nicht.
Besonders Obst und Gemüse leiden darunter. Beim Einkauf sieht der Korb voller Äpfel, Bananen, Salat und Paprika nach ausgesprochen vernünftiger Ernährung aus. Gegessen werden sie allerdings nicht dadurch, dass sie gekauft wurden.
Dieser Unterschied klingt banal, erklärt aber einen Teil der Verschwendung. Wir kaufen gelegentlich für jene Person ein, die wir gerne wären. Diese Person kocht täglich frisch, isst regelmäßig Obst und verwendet selbstverständlich sämtliche Kräuter, bevor sie welk werden. Unser tatsächlicher Alltag hat andere Pläne.
Ein weiterer Klassiker ist das Mindesthaltbarkeitsdatum. Seine Überschreitung bedeutet bei vielen Produkten keineswegs automatisch, dass das Lebensmittel verdorben oder gesundheitlich bedenklich ist. Das Datum beschreibt grundsätzlich, bis wann der Hersteller bei richtiger Lagerung bestimmte Eigenschaften des ungeöffneten Produkts garantiert.
Ein Joghurt verwandelt sich also nicht in der Nacht vom 14. auf den 15. eines Monats plötzlich in Sondermüll. Bei geeigneten Produkten können Aussehen, Geruch und ein vorsichtiger Geschmackstest wichtige Hinweise liefern, ob sie noch einwandfrei sind.
Nicht verwechselt werden sollte das Mindesthaltbarkeitsdatum allerdings mit dem Verbrauchsdatum. Formulierungen wie „zu verbrauchen bis“ werden für mikrobiologisch leicht verderbliche Lebensmittel verwendet, bei denen nach Ablauf ein gesundheitliches Risiko bestehen kann. Hier ist Experimentierfreude keine sinnvolle Strategie.
Bei vielen anderen Produkten besitzen wir dagegen erstaunlich gute Prüfgeräte bereits ab Werk. Augen erkennen Schimmel oder Veränderungen, die Nase bemerkt ungewöhnliche Gerüche und der Geschmack liefert zusätzliche Informationen. Nur haben wir uns teilweise daran gewöhnt, zunächst auf eine aufgedruckte Zahl zu schauen.
Ein weiteres Problem ist schlicht mangelnde Übersicht. Moderne Kühlschränke bieten enorm viel Platz. Das ist komfortabel, ermöglicht aber auch, Lebensmittel hervorragend zu verstecken. Was in der hinteren Ecke der untersten Ablage liegt, existiert mental manchmal nicht mehr.
Eine der einfachsten Regeln professioneller Lagerhaltung funktioniert deshalb auch zu Hause: Was zuerst verbraucht werden sollte, kommt nach vorne. Neu gekaufte Joghurts hinter die vorhandenen stellen, die ältere Milch sichtbar platzieren und angebrochene Produkte nicht in mehreren Kühlschrankebenen verteilen.
Praktisch ist ein bestimmter Bereich für Lebensmittel, die bald verbraucht werden sollten. Dort liegen die halbe Paprika, der angebrochene Käse, der Rest vom Vortag und der Joghurt mit kurzem Mindesthaltbarkeitsdatum. Öffnet man den Kühlschrank, sieht man zuerst, worum man sich kümmern sollte.
Das Wort „Rest“ klingt bereits nach etwas Minderwertigem. Tatsächlich ist gekochtes Gemüse vom Vortag zunächst einfach gekochtes Gemüse. Kartoffeln sind am nächsten Tag hervorragend für Bratkartoffeln geeignet, Reis kann Teil einer Pfanne werden und aus übrig gebliebenem Brot entstehen zahlreiche neue Gerichte.
Unsere Vorfahren waren darin wesentlich kreativer, weil Lebensmittel einen größeren Anteil des Haushaltseinkommens beanspruchten. Arme Ritter, Brotaufläufe, Suppen, Eintöpfe und zahlreiche regionale Gerichte entstanden auch aus dem Wunsch, vorhandene Zutaten vollständig zu nutzen. Lebensmittelverschwendung ist in ihrem heutigen Ausmaß historisch betrachtet ein Luxusproblem.
Eine der wirkungsvollsten Erfindungen gegen Lebensmittelverschwendung steht bereits in vielen Küchen. Wer erkennt, dass Brot, Fleisch, gekochte Speisen oder geeignete Zutaten in den nächsten Tagen nicht gegessen werden, kann ihre Nutzungsdauer durch Einfrieren erheblich verlängern.
Entscheidend ist allerdings der Zeitpunkt. Lebensmittel erst dann einzufrieren, wenn sie bereits kurz vor dem Verderben stehen, macht aus der Tiefkühltruhe keine Zeitmaschine. Sinnvoll ist die Entscheidung in dem Moment, in dem absehbar wird, dass etwas übrig bleiben wird.
Wer häufig einfriert, kennt dafür das nächste Problem. Nach einigen Monaten liegt im Gefrierschrank eine Sammlung undurchsichtiger Behälter, deren Inhalt nur noch anhand geologischer Methoden bestimmt werden könnte. Datum und Inhalt auf die Verpackung zu schreiben ist deshalb erstaunlich wertvoll.
Bei Reis, Nudeln, Kartoffeln und ähnlichen Beilagen wird häufig nach Gefühl gekocht. Das funktioniert hervorragend, wenn das Gefühl Erfahrung besitzt. Ansonsten entstehen regelmäßig Mengen, die problemlos eine unangekündigte Großfamilie versorgen könnten.
Dafür muss niemand künftig mit einer Laborwaage kochen. Es kann bereits helfen, einige Male bewusst zu beobachten, welche Menge tatsächlich gegessen wird. Danach kennt man ungefähr die passende Portion für den eigenen Haushalt.
Auch außer Haus bleiben große Mengen zurück. Portionen sollen großzügig wirken, Buffets bis kurz vor Schluss vollständig aussehen und Gäste erwarten Auswahl. Gleichzeitig lässt sich schwer vorhersagen, welche Speisen an einem bestimmten Abend besonders gefragt sein werden.
Wer im Restaurant seine Portion nicht schafft, kann den Rest mitnehmen. Was früher gelegentlich wie ein Zeichen übertriebener Sparsamkeit behandelt wurde, ist heute in vielen Lokalen völlig normal. Schließlich wurde das Essen bereits produziert, bezahlt und serviert.
Auch Supermärkte bewegen sich in einem widersprüchlichen System. Kunden erwarten bis zum Ladenschluss volle Regale, frisches Brot und eine große Auswahl. Ein Geschäft, dessen Gemüseabteilung am Abend weitgehend leer ist, wirkt schnell schlecht geführt – obwohl genau das eigentlich bedeuten könnte, dass sehr gut geplant wurde.
Eine gebogene Gurke schmeckt nicht schlechter als eine gerade. Eine Karotte mit zwei Spitzen enthält deshalb nicht weniger Nährstoffe. Trotzdem haben Handel und Verbraucher über Jahrzehnte sehr klare Vorstellungen davon entwickelt, wie Obst und Gemüse aussehen sollen.
Im Supermarkt greifen viele Menschen automatisch zum makellosen Apfel und lassen jenen mit einer kleinen Druckstelle zurück. Der Händler kennt dieses Verhalten und bestellt entsprechend. Lebensmittelverschwendung ist deshalb nicht nur etwas, das nach dem Einkauf passiert – unsere Kaufentscheidungen beeinflussen bereits, was überhaupt verkäuflich ist.
Wird ein Lebensmittel weggeworfen, verschwindet nicht nur das Lebensmittel selbst. Für seinen Anbau wurden Flächen, Wasser und Energie benötigt. Es wurde geerntet, verarbeitet, gekühlt, verpackt und transportiert.
Eine weggeworfene Tomate besteht deshalb gewissermaßen auch aus dem Wasser, das für ihren Anbau benötigt wurde, aus dem Treibstoff für Transport und Landwirtschaft sowie aus Energie für Kühlung und Lagerung. All diese Ressourcen wurden genutzt, ohne am Ende einen ernährungsphysiologischen Nutzen zu erfüllen.
UNEP beziffert den Anteil von Lebensmittelverlusten und -abfällen an den weltweiten Treibhausgasemissionen auf etwa acht bis zehn Prozent. Dabei entstehen Emissionen entlang der gesamten Produktionskette und zusätzlich bei der Entsorgung organischer Abfälle.
Das verändert den Blick auf den alten Salat im Kühlschrank. Natürlich rettet ein einzelner aufgegessener Salat nicht das Weltklima. Aber seine Produktion war bereits abgeschlossen. Ihn tatsächlich zu essen ist die einzige Möglichkeit, den dafür betriebenen Aufwand wenigstens seinem vorgesehenen Zweck zuzuführen.
Anders als viele Umweltmaßnahmen verlangt weniger Lebensmittelverschwendung keine zusätzliche Investition. Im Gegenteil: Alles, was gekauft und anschließend weggeworfen wird, wurde vorher bezahlt. Wer weniger entsorgt, benötigt langfristig weniger Nachschub.
Das Ziel kann nicht darin bestehen, jede Kartoffelschale in ein kulinarisches Meisterwerk zu verwandeln. Unvermeidbare Abfälle wird es immer geben. Auch wird gelegentlich etwas verderben, weil Pläne sich ändern oder ein Lebensmittel schlicht übersehen wurde.
Gerade weil die Mengen so groß sind, muss nicht jeder Haushalt seine Lebensmittelabfälle auf null reduzieren. Würden sehr viele Menschen nur einen kleinen Teil ihrer vermeidbaren Abfälle einsparen, summierte sich das bereits zu erheblichen Mengen.
Bevor man einkaufen geht, lohnt sich deshalb eine halbe Minute Inventur. Was ist noch da? Was muss bald weg? Welches Gericht lässt sich daraus machen? Oft verändert diese kleine Kontrolle bereits die Einkaufsliste.
Die Liste verhindert nicht nur, dass etwas vergessen wird. Sie schafft eine Grenze zwischen einem tatsächlichen Bedarf und den Dingen, die im Geschäft plötzlich interessant aussehen. UNEP empfiehlt bewusstes Planen und Einkaufen ausdrücklich als eine der einfachen Möglichkeiten, Lebensmittelabfälle in Haushalten zu reduzieren.
Eine zweite einfache Frage lautet: Würde ich diese Menge auch kaufen, wenn sie nicht verbilligt wäre? Lautet die Antwort nein, spart man mit dem Sonderangebot möglicherweise überhaupt nichts.
Der Kilopreis einer Großpackung ist fast immer attraktiver. Entscheidend ist aber nicht der Kilopreis des gekauften Produkts, sondern jener Anteil, der tatsächlich gegessen wird. Eine kleinere Packung für 2,50 Euro kann wirtschaftlicher sein als eine große für 3,50 Euro, wenn ein Drittel der großen später im Müll landet.
Wer entdeckt, dass etwas dringend verbraucht werden sollte, kann geplante Mahlzeiten verschieben. Vielleicht gibt es heute nicht das ursprünglich vorgesehene Gericht, sondern eine Pfanne mit dem Gemüse, das sonst bis morgen schlecht wird.
Resteverwertung wird schnell als Einschränkung wahrgenommen. Tatsächlich kann sie das Gegenteil sein. Die Frage „Was kann ich aus diesen drei vorhandenen Dingen machen?“ führt manchmal zu interessanteren Gerichten als ein komplett geplanter Einkauf.
Wer vor einer halben Zucchini, zwei Kartoffeln und einem Stück Käse steht, muss außerdem kein kulinarisches Genie sein. Eine Suche nach vorhandenen Zutaten liefert heute innerhalb von Sekunden Rezeptideen. Noch nie war spontane Resteküche technisch so einfach wie heute.
Plattformen und Initiativen vermitteln inzwischen überschüssige Waren von Bäckereien, Restaurants und Geschäften an Verbraucher. Auch klassische Sozialmärkte und gemeinnützige Lebensmittelweitergabe verhindern, dass einwandfreie Waren allein wegen Überproduktion oder kurzer Restlaufzeit entsorgt werden.
Weitergeben ist besser als Wegwerfen. Noch sinnvoller ist es allerdings, Übermengen gar nicht erst entstehen zu lassen. Lebensmittelrettung behandelt das Ergebnis; bessere Planung kann einen Teil der Ursache beseitigen.
Dass wir Essen wegwerfen können, ohne unsere Ernährungssicherheit zu gefährden, ist letztlich ein Zeichen enormen Wohlstands. Noch vor wenigen Generationen war Nahrung für viele europäische Familien ein wesentlich kostbareres Gut.
Niemand muss zu Verhältnissen zurückkehren, in denen jedes Stück Brot aus wirtschaftlicher Not aufgehoben wurde. Wohlstand bietet gerade die Möglichkeit, bewusster mit Ressourcen umzugehen, ohne dass daraus Verzicht oder Mangel entstehen muss.
Der entscheidende Schritt ist wahrscheinlich weniger eine neue App, ein perfektes Ordnungssystem oder eine weitere Vorschrift. Es ist die kleine gedankliche Verschiebung vom billigen Verbrauchsgegenstand zu einem Produkt, für dessen Herstellung erstaunlich viel passiert ist.
Milch musste erzeugt, verarbeitet und gekühlt werden. Der Becher wurde hergestellt und bedruckt. Das Produkt wurde transportiert, gelagert und schließlich nach Hause getragen. Am Ende all dieser Schritte gibt es eigentlich einen ziemlich einfachen Plan: Jemand soll es essen.
Beim nächsten Aufräumen des Kühlschranks wird trotzdem wieder etwas auftauchen, das seine besten Tage eindeutig hinter sich hat. Lebensmittelverschwendung vollständig zu vermeiden ist unrealistisch.
Vielleicht fällt beim nächsten Mal der Joghurt rechtzeitig auf. Die weiche Banane landet im Kuchen, das Brot im Gefrierschrank und das Gemüse in einer Suppe. Keine dieser Handlungen fühlt sich nach großer Umweltpolitik an.
Genau darin liegt möglicherweise ihre Stärke. Wir müssen dafür weder unseren gesamten Lebensstil umstellen noch auf Genuss verzichten. Wir müssen lediglich einen etwas größeren Anteil dessen essen, was wir ohnehin schon gekauft haben.
Kaufen, was man braucht. Sehen, was man hat. Zuerst verbrauchen, was bald schlecht wird. Reste als Zutaten betrachten und Dinge rechtzeitig einfrieren. Das klingt nicht revolutionär.
Wenn weltweit jeden Tag mehr als eine Milliarde Mahlzeiten in privaten Haushalten verloren gehen, steckt in solchen kleinen Gewohnheiten ein enormes Potenzial.
Und vielleicht lohnt es sich direkt nach dem Lesen, einmal den Kühlschrank zu öffnen. Nicht unbedingt, weil man Hunger hat.
Sondern um nachzusehen, was dort ganz hinten schon darauf wartet, endlich wiederentdeckt zu werden.
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